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Die folgenden Bilder entstanden während einer Reise nach Teneriffa in September 2001. Mein besonderer Dank gilt Nicolás Antonio Porras Gómez vom Jagdverband „Los Chicharreros“ in Santa Cruz de Tenerife, der es mir ermöglicht hat, die Rasse auf der Jagd zu erleben.
Eine Gruppe Podencos Canarios im Besitz von Nicolás
Antonio Porras Gómez, Santa Cruz de Tenerife, auf dem Weg zur Jagd. In der
Holzröhre, die Antonio umgehängt hat, befindet sich das Frettchen, ein
unentbehrlicher Helfer bei der Jagd.
Dieses Bild zeigt die Podenco Canario-Hündin "Melita" aus dem Besitz
von Antonio Porras. Typisch für den Podenco Canario sind die grossen Pfoten mit
langen, flexiblen Zehen, die es dem Hund ermöglichen, in dem lockeren
vulkanischen Geröll der Kanarischen Inseln zu laufen und zu klettern.
Während der Jagd in den alten Felssteinmauern im südlichen Teneriffa. Wenn der Podenco Canario ein verborgenes Kaninchen
anzeigt, wird ebenso wie bei der Jagd mit dem Kelb tal-Fenek ein Frettchen in
den Kaninchenbau gesetzt. Anders als auf Malta ist es auf den Kanaren jedoch
nicht erlaubt, ein Netz zum Fang des Kaninchens auszulegen. Daher wird das
Kaninchen zumeist von den wartenden Hunden erbeutet und apportiert, nachdem es
vom Frettchen ins Freie getrieben wurde. Mitunter fangen die kanarischen Jäger
das Kaninchen jedoch auch mit der Hand, wenn es versucht, vor dem Frettchen ins
Freie zu flüchten und sein Versteck im Vulkangestein verlässt. Während einer
kurzen, gesetzlich festgelegten Periode im Sommer dürfen ausserdem Schrotflinten
auf der Kaninchenjagd verwendet werden. Jagden mit dem Podenco Canario finden
ausschliesslich bei Tageslicht statt.
Üblicherweise haben
die Jäger in den Kanaren grosse Gruppen von Hunden dabei. In Teneriffa darf
eine Gruppe von Jägern bis zu zwölf Hunde mitführen. Die Jagdsaison beginnt
im Frühling und endet im Herbst.
Der Rassestandard
des Podenco Canario lässt nicht nur rote Exemplare mit weissen Abzeichen (wie
beim Kelb tal-Fenek) zu; den Podenco Canario gibt es auch in Weiß und Rot-Weiß
gescheckt. Doch unabhängig von den Anforderungen des Rassestandards sind die
jagdlichen Fähigkeiten immer noch das Hauptkriterium in der Zucht des Podenco
Canario.
Der Rüde "Tinerfeño"
aus dem Besitz von Antonio Porras bei der Jagd auf einer Steinmauer im
Süden Teneriffas.
Nach erfolgreicher Jagd. Nicolás Antonio Porras Gómez ist einer von nur drei Züchtern des Podenco Canario mit einem FCI-anerkannten Zwingernamen ("de los Tarahales") auf den Kanarischen Inseln und weltweit. Seine Hunde sind erfolgreich auf Ausstellungen in ganz Europa, doch ebenso auf der Jagd in ihrer angestammten Umgebung.
Die Kanarischen Inseln sind
vulkanischen Ursprungs. Das Panorama der Insel Teneriffa wird beherrscht
vom Kegel des Pico del Teide, mit 3718 m der höchste Berg der Kanarischen
Inseln und ganz Spaniens. |
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